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22. August 2026
Teure Blitzeinschläge: Millionenschäden an Häusern und Technik
Laut Blitzbilanz 2025 des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft ist der Schadendurchschnitt auf 1.760 Euro gestiegen. Das liegt an technisch immer besser ausgestatteten Gebäuden und Haushalten. Wichtig daher, sich optimal zu versichern.
Blitz und Donner haben auch im Jahr 2025 hohe Schäden verursacht: Laut Blitz-Statistik des GDV wurden rund 180.000 Blitz- und Überspannungsschäden gemeldet – mit teuren Folgen.
Rechnerisch fällt alle drei Minuten ein Blitzschaden an. Dafür haben die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer im letzten Jahr rund 310 Millionen Euro gezahlt.
Der durch Blitzschlag verursachte durchschnittliche Schaden, der seit Jahren ansteigt, kletterte 2024 auf einen neuen Rekordwert: 1.760 Euro, das ist eine Steigerung von 11% gegenüber dem Vorjahr.
Hauptgrund ist, dass Gebäude technisch immer besser ausgestattet sind. Diese Technik muss dann teuer repariert oder ersetzt werden. Unter typischen Blitzschäden versteht man zerstörte Dachflächen, Risse im Mauerwerk oder am Schornstein. Überspannungen führen dagegen häufig zu verschmorten Steckdosen oder beschädigten Elektrogeräten wie Computern und Telefonanlagen. Auch Schäden an der Haustechnik, etwa an der Heizungssteuerung oder der Heizungsanlage, kommen häufig vor.
Nicht nur Blitzeinschläge verursachen teure Schäden, sondern auch die daraus entstehende Überspannung – also die kurzzeitig unkontrolliert ansteigende Spannung im Stromnetz.
Blitzschäden am Dach, Mauerwerk oder Überspannungsschäden an fest eingebauten elektrischen Installationen wie Heizungssteuerungen, sind in der Wohngebäudeversicherung mitversichert. Sie übernimmt auch notwendige Aufräumarbeiten, Hotelkosten und die Sicherung des Grundstücks. Schäden an der Wohnungseinrichtung, zum Beispiel an Computern, Fernsehern oder anderen technischen Geräten sind über die Hausratversicherung abgedeckt.
Gebäude können mit einem sogenannten äußeren und inneren Blitz- und Überspannungsschutz wirksam vor Blitz- und Überspannungsschäden geschützt werden. Der Blitzratgeber auf „Die Versicherer“ gibt Hinweise zur Schadenprävention und Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Versicherungsschutz.
Welche Versicherung zahlt bei Schäden durch Blitzeinschlag?
Nach einem Blitzeinschlag übernimmt die Wohngebäudeversicherung Schäden am Dach, Mauerwerk oder Überspannungsschäden an fest eingebauten elektrischen Installationen wie Heizungssteuerungen. Gedeckt sind auch Aufräumarbeiten und die Sicherung des Grundstücks.
Schäden an beweglichem Eigentum in der Wohnung oder im Haus trägt die Hausratversicherung. Dazu zählen etwa Computer, Fernseher oder andere technische Geräte. Mit einem äußeren und inneren technischen Blitz- und Überspannungsschutz können Schäden weitgehend verhindert werden.
Quelle: GDV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.
Unser Tipp
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Ursprünglich veröffentlicht unter https://www.dbb-vorteilswelt.de
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